Der Eingang zu der Hauptgalerie der Höhle von Arenaza, wo die teils ausgegrabene Fundstelle und die Figuren sich befinden, ist ein relativ grosser Eingang, der im Westen der Höhle liegt.
Nach dem Eingang gibt es einen grossen Saal, in dem sich die prähistorische Fundstelle befindet, die 1972 vor allem von J. M. Apellániz ausgegraben wurde.
Über die Fundstelle sind wenige Arbeiten veröffentlicht worden. Bei den wenigen Studien, die es gibt, handelt es sich um Studien der Keramikschichten. Die Mehrheit der paläolithischen Siedlungsschichten sind nicht ausgegraben worden. Die Keramikschichten fangen im Neolithikum an und gehen bis zur historischen Zeit. Unter ihnen findet man Siedlungsschichten, die in das Mesolithikum gehören und darunter eine, die in das Azilien gehört.
Am Ende dieses Raumes, etwa 30 m entfernt von dem Eingang, beginnt eine grosse Galerie, die eine Breite von 20 m und eine Höhe von mehr als 3 m besitzt. Ungefähr 60 m entfernt von dem Anfang dieser Galerie (also 90 m entfernt vom Eingang), wenn man eine Steigung nach rechts, in Richtung Süden, hochgeht, beginnt ein schmaler und niedriger Tunnel, der eine Länge von etwa 40 m hat. Am Ende dieses Tunnels ist man gezwungen auf Knien zu kriechen, vor allem in der Zone des Eingangs in die kleine Kammer, wo die Figuren der Rehe zu finden sind.
Wenn man weiter in die Hauptgalerie hinein läuft, und sich etwa 80 m entfernt vom Eingang der engen Galerie, die zur kleinen Kammer führtt befindet(also 170 m der Haupteingang), findet man die Sammlung der Auerochsen und in der Nähe von dieser, den weiblichen Antropomorph.